Ist der Wille zur Existenzgründung in Deutschland weiter auf dem absteigenden Ast? Der aktuelle Gründungsmonitor der KfW bescheinigt genau das Gegenteil dieser landläufigen Meinung. Gegenüber dem Vorjahr 2012 nahm 2013 die Zahl der Gründer um 93.000 auf 868.000 (+12 % gegenüber 1012) zu.

Aber: Die Zahl der Vollerwerbsgründer sank auf einen historischen Tiefststand (-9.000 auf 306.000 gegenüber 2012).Das Wachstum ist also auf ein deutliches mehr bei Gründungen im Nebenerwerb zurückzuführen. Die KfW sieht alsUrsache für diesen Trend die aktuell gute Arbeitsmarktlage. Unserer Erfahrung nach führt aber auch die weiterhinproblematische Situation in der Gründungsförderung dazu, dass viele Gründer ihre Geschäftsidee zuerst einmal ausder sozialen Sicherheit des Nebenerwerbs heraus testen, anstatt sofort im Haupterwerb zu gründen.

Weitere positive Entwicklungen sieht die KfW bei der Schaffung von Arbeitsplätzen durch Existenzgründer – Neugründer stellen 9 % mehr Mitarbeiter gegenüber 2012 ein – und bei der Tendenz zu Gründungen mit innovativen Geschäftsideen. Der Anteil der Gründer mit überregionalen Marktneuheiten hat sich seit 2009 fast verdreifacht und war 2013 mit 11 % so hoch wie noch nie.

Der komplette Gründermonitor ist im Internet abrufbar unter:

KfW Gründermonitor

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