Beratung ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung des unternehmerischen Know-hows von Existenzgründern und jungen Unternehmen. Durch eine professionelle Unterstützung und Beratung können die Erfolgsaussichten und die Nachhaltigkeit einer Unternehmensgründung deutlich verbessert werden.

Daher wird die Beratung von Existenzgründern durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit 2016 im Rahmen der „Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows“ gefördert und bezuschusst.

Eine Beratung kann zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung erfolgen. Beispiele sind:

-          Markterschließung und Erstellung eines Marketingkonzeptes
-          Vertrieb und Kundenakquise
-          Personal- und Unternehmensführung
-          Aufbau eines Controlling-Systems
-          Konkretisierung des Businessplans
-          Investitions- und Finanzierungsplanung
-          Kosten- und Leistungsrechnung, Preiskalkulation
-          Selbst- und Zeitmanagement
-          Anlage der Buchführung und vieles mehr.

Die selbständige Tätigkeit kann in Voll- oder Teilzeit ausgeübt werden. Antragsberechtigt sind Existenzgründer innerhalb der ersten 2 Jahre nach Aufnahme der selbständigen Tätigkeit. Die Beratung muss innerhalb von 6 Monaten nach der Antragstellung durchgeführt und abgeschlossen werden.

Die Höhe der geförderten Beratungskosten darf 4.000 EUR nicht überschreiten. Der Zuschuss beträgt:

-          In den neuen Bundesländern (ohne Berlin oder Region Leipzig): 80 Prozent
-          In den alten Bundesländern, Berlin und Region Leipzig: 50 Prozent
-          In der Region Lüneburg: 60 Prozent

Gern informieren wir Sie über die Fördervoraussetzungen und den Ablauf des Antragsverfahrens.

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